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So wichtig ist Quality Time

Stress macht krank. Nichts neues oder? Man liest und hört es überall, dass die Psyche aber eine so enorme Auswirkung auf die Physiologie des Körpers hat...glaubt man erst wenn es einen selbst auch betrifft.
 
Blähbauch, Reizdarm, Magengeschwür, Schlafstörungen & Pickel
- alles selbst erlebt. Biologisch betrachtet (haha ich wieder, ich halt mich kurz) alles nachvollziehbar weil Stress = dieses Hormon da hin und dann der Botenstoff gehemmt und dann nichts mehr mit chemischem Gleichgewicht.
Gerade Menschen mit Kontroll- & Machtstreben rutschen oft ins "immer höher - immer weiter" ab. Von innen sieht das Hamsterrad nämlich leider wie eine Karriereleiter aus. Als es bei mir schon soweit war dass ich Wochenpläne schrieb in denen alle 2Tage das Wort "Beziehung" auftauchte realisierte ich erst in welchem Teufelkreis ich mich seit Jahren befand. Bei 3Jobs und 5Hobbys hätte mein Tag mit 48h noch zu wenig Zeit geboten alles unterzukriegen.Heute frage ich mich wie ich das alles überhaupt mein Leben lang stämmen konnte.
 

Was also tun um glücklich zu sein?

1. Kein Gegenstand und kein Mensch ist in der Lage euch glücklich zu machen wenn ihr es nicht wollt. WAS euch glücklich macht bestimmt ihr selbst - also fängt der Weg zum Glück bei euch an. Bei der Entscheidung , glücklich sein zu wollen und zu können.
2. Es soll keineswegs pessimistisch klingen aber: das Leben ist kurz, und könnte jeden Tag vorbei sein. Ist jetzt nicht nur so n Geschwafel, mein Beruf als Krankenschwester lehrt mich täglich wie viel Wahrheit in diesen Zeilen steckt. Also macht verdammt nochmal das, was euch glücklich macht. Angst vor Verlust oder Zurückweisung? Was könnt ihr verlieren wenn ihr es nicht "besitzt"? Aber es kostet so viel...ja und? Was habt ihr davon der/die Reichste auf dem Friedhof zu sein? Was wenn ich versage? Stimmt, kann passieren. Es erwartet auch keiner dass ihr euer Leben um 180Grad dreht und euren Job kündigt ohne eine Perspektive zu haben. Gut Ding will Weile haben - anfangen muss man trotzdem irgendwann erstmal 😉
3. Eat well - oh doch gesundes Essen hat einen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Mal abgesehen von Übergewicht werden zahlreiche Mikronährstoffe und Mineralien benötigt um Biosynthesen aller Art im Körper zu ermöglichen. Trotzdem gilt, jeder so wie es ihm schmeckt. Ein wenig Disziplin ist meiner Meinung nach aber nie verkehrt.
4. train hard - Nein Kraftsport ist kein Muss. Aber der Mensch ist wie jedes Lebewesen konzipiert um zu jagen und weite Strecken zurückzulegen. Die Verdauung wird zu großem Anteil durch Bewegung beeinflusst - und wie elementar ein intakter MDT für das allgemeine Wohlbefinden ist muss ich nicht erklären oder?
5. Arbeite nicht an deinen Schwächen - sowas ist immer mit Verlustempfinden verbunden und deprimiert. Arbeite gezielt an deinen Stärken, baue sie aus und nehme sie wahr. Sei stolz auf sie! Beispiel: Ausdauer ist eine deiner Stärken? Dann geh joggen, zieh irgendwas durch was Ausdauer erfordert. Kreativität? Überlege dir einen neues Trainingsplan, probier neue Rezepte aus oder gestalte deine Wohnung etwas um. Kreiere etwas, was dich weiterbringt.
6. Stelle dir bei jeder unangenehmen Situation die Frage "Wird es mich in fünf Jahren noch interessieren?"
Vermutlich wird die Antwort darauf zu 99% immer nein sein.
7. Stolz sein - auf das was du hast, was du bist und was du geschaffen hast. Findest du nichts, solltest du dir Ziele setzen und diese verfolgen.
8. Neid, Missgunst, Lästerei - bringt uns nicht weiter. Beeinflussen können wir das Leben anderer ohnehin nicht, also warum darauf fokussieren?
9. Nutzt Druck und Herausforderungen um an ihnen zu wachsen. Akzeptiert Fehler und macht es beim nächsten Mal einfach besser.
10. Zeit für DICH! Bäm jetzt mal was direkt zur QualityTime. Ihr solltet pro Tag mindestens 2h für euch einplanen. Ob ihr diese vor dem TV, in der Badewanne oder vor dem Herd verbringt ist eure Entscheidung. Gesichtsmaske drauf, Fußbad vor den TV gestellt, ein Spaziergang mit dem Hund oder whatever euch runterbringt. Es ist so so so wichtig sich Auszeiten zu nehmen.

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