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Warum reisen süchtig macht

Hormongesteuert

Ich halte es kurz und einfach - wer mehr darüber erfahren will, dem verlinken ich unten zwei wissenschaftlich basierte Seiten zum Thema Hormone & Glück. 

 

Glück ist, wenn die Biochemie stimmt. Stichwort Adrenalin bzw Dopamin. Es wird ausgestoßen um uns achtsamer zu machen & uns die Umwelt genau wahrnehmen lassen zu können. Und im Fall der Fälle alle Kräfte die unserem Körper zur Verfügung stehen mobilisieren zu können. Mit jeder Reise gehen wir gleichzeitig auch immer eine Art Risiko ein.

 

Und ich spreche jetzt nicht vom möglichen Flugzeugabsturz, Autounfall oder vom Sturz von der Klippe während eines Selfie-Shootings.

 

Sondern vom Gefühl der Freiheit, wenn uns der heftige Fahrtwind jegliche Gesichtszüge entgleisen lässt während wir ganz vorn auf dem Speedboot sitzen...dem unstillbaren Drang wie ein Indianer loszuheulen während wir im Renngalopp durch die Rocky Mountains preschen...oder der G-Kraft, die unseren Stimmbändern undefinierbare Laute entlockt während wir in der heftigsten Achterbahn der Geschichte sitzen.

 

Einen ähnlichen Effekt hat das Reisen auf unseren Serotoninspiegel - dieses Hormon steht bekanntlich in direktem Zusammenhang mit Lebensfreude, erholsamen Schlaf und Ausgeglichenheit. Es gibt viele Wege den Spiegel natürlich zu erhöhen. Ich spreche hier aber speziell die Vitamin-D Bildung und die positive Wirkung von Licht & Sport auf möglichen Tryptophanmangel an.

Da ist es auch vollkommen egal ob ihr im Urlaub der Strandlieger (Lichtfänger) oder der Ausflügler (Sportler) seid. Beides, und auch das umfangreiche kulinarische Angebot hat positive Auswirkungen auf das Gleichgewicht der Biochemie im Gehirn.

 

( http://www.gluecksforschung.de/Botenstoffe.htm )

( http://www.zentrum-der-gesundheit.de/serotoninspiegel-natuerlich-erhoehen-ia.html )


Back to the roots

Zurück zum eigenen Ich. Die Gesellschaft und vor allem auch die Medien zwingen uns täglich bestimmte Verhaltens- & Denkmuster, Regeln und vor allem Vorurteile auf. Ich persönlich habe auf meinen Reisen allein viel zu oft gemerkt, dass ich gewissen Personen vorab unbegründet einen Stempel aufgedrückt habe. Jedem eine reelle Chance zu lassen sich ''vorzustellen'' wirduns heutzutage gar nicht mehr beigebracht. ''Jeder gegen jeden'' und ''vertraue keinem außer dir selbst'' sind eher die Devise.

 

Doch allein zu verreisen heißt oft auch Hindernissen zu begegnen die uns auf die Hilfe anderer, unbekannter Menschen angewiesen macht. Oder andersrum: wir können uns oft gar nicht dagegen wehren, mit Unbekannten in Kontakt zu treten. Einem Hotelbesitzer ist es beispielsweise nämlich völlig Wumpe ob Männlein und Weiblein zusammen in einem Zimmer schlafen.

 

Oft resultiert die eigene ''Abneigung'' aber auch aus der Angst heraus.

Das Verständigungsproblem: ''Der spricht sicher kein deutsch.'' , ''...der versteht mich eh nicht.'' oder ''...es wäre peinlich sich im 21Jhr. als Englischniete zu outen''. Also meidet man solche Situationen.

Wenn du ungeplant eine Woche lang mit KEINEM Deutsch sprechen kannst - musst du aber ran.

Und es geht. Und geht es mal nicht, geht es eben irgendwie anders.

-Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf -


Zeit für die wichtigen Dinge im Leben - sich selbst

Zum Thema 'QualityTime' wird es bald noch einen extra Artikel geben. Hier sei nur kurz erwähnt, dass auf Reisen natürlich der gesamte Alltag(Stress) ausbleibt. Man hat wahnsinnig viel Zeit für sich selbst. Der eine nutzt sie am Strand, der andere mit Gesichtsmasken und intensivem Beautyprogramm oder auf einem Kamel durch die Wüste reitend. Einfach mal das machen, wozu sonst keine Zeit ist. 

Kontakte Pflegen. Einen Brief schreiben statt einer kurzen WhatsApp...Oder wie ich, Gedanken wahrnehmen und niederschreiben.

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